Social Gambia
v.l.n.r.: Kevin Boucal, Ebrima Fadera, Fatou Mbye

Super Visory Board

Im Bild von links nach rechts: Kevin Boucal (Mitglied), Ebrima Fadera (Vorsitz), Fatou Mbye (Mitglied)

Anfang Februar 2026 tauschten wir uns auf einem Boardmeeting in Brikama darüber aus, wie wir mehr
Verantwortung zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele nach Gambia verlagern können. Im offenen Austausch kamen wir zu dem Verständnis, dass die operativ eingebundenen Personen, wie z.B. die Schulleiter, zeitgleich nicht auch strategisch tätig sein können. Es sollte eine übergeordnete Institution geben, die die Richtung vorgibt und darauf achtet, dass der eingeschlagene Weg zielführend ist.

Dazu bedarf es eines Monitoring, das die einzelnen Schritte messbar macht und Korrekturen vornehmen kann. Wir kamen überein, dass dieses Begleitung von Personen erfolgen muss, die nicht in die operativen Prozesse eingebunden sind. Denn wir sind alle Menschen und kaum jemand setzt sich freiwillig eine hohe Messlatte, wenn es auch einfacher geht. 

Ergebnis:
Wir gründen ein Super-Visory-Board (SVB) dem die drei Personen im Bild (Fatou, Kevin und Ebrima) angehören. Sie sind strategischer Partner des Vorstands in Deutschland und sorgen dafür, dass die gemeinsamen vereinbarten Ziele operativ umgesetzt werden. 
Das SVB ist frei, welche Umsetzungsschritte in welcher Form gegangen werden, es darf jedoch keine Entscheidungen zu finanziellen und personellen Themen treffen.
Wir geben diesem Board und uns ein Jahr Zeit, dieses Model in der Praxis zu erproben. Danach werden wir das Ergebnis auswerten, korrigieren oder, falls notwendig, auch beenden.

Am 06.06.2026 fand die erste konstituierende Sitzung statt. Am 01. Juli 2026 hat das SVB seine Arbeit aufgenommen.


Bislang wurde der gesamte operative Schulbetrieb (blaues Feld) mit all seinen Personalthemen, den Lehrplänen, der Essensversorgung sowie seinen Investitionen, Reparaturen und anderer Projekte direkt mit Deutschland besprochen und abgestimmt. Aufgrund der räumlichen Entfernung, der kulturellen Unterschiede, den behördlichen Vorgaben, .... erforderte es oft mehrere Runden, bis wir beieinander waren.

Künftig wird sich der deutsche Vorstand mit dem Super Visory Board (SVB) strategisch und zielorientiert abstimmen. Die operative Umsetzung, das Monitoring zur Qualitätssteigerung, die Einhaltung des abgestimmten Regelwerks, etwaige Bedarfsfälle, .... all dies wird im SVB zusammengetragen, mit Deutschland kommuniziert und dann entschieden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass wir in Gambia eine Steuerzentrale haben, die das jeweils Beste der drei Schulen im Austausch synchronisiert.